“Und, was verwendest Du so?”

Im Rahmen des Kolloquiums bei meiner Doktormutter (für wissenschaftliche Arbeiten, ob Magister- oder Doktorarbeit) entstand vor geraumer Zeit die Idee, uns einen Überblick über praktische (Freeware)Programme zu verschaffen. So sollte jeder seine bevorzugten Programme vorstellen können, sei es zur Gedankensammlung, Literaturverwaltung, statistischen Auswertung oder anschaulichen Präsentation. “Klassische” Programme wie Powerpoint sollten dabei jedoch weniger eine Rolle spielen, vielmehr sollte auf eher unbekannte aber nicht minder praktische Programme eingangen werden.

Heute fand diese Softwaresitzung nun statt und ich hatte mit einer Mitarbeiterin des Lehrstuhls gemeinsam die ehrenvolle Aufgabe übernommen, das ganze zu organisieren. Aus irgendeinem Grund haftet mir der “ist erste Ansprechpartnerin in Sachen Computer, Technik und Software”-Ruf an ;-)

Folgende Programme wurden mehr oder weniger ausführlich erläutert – je nachdem, ob schon jemand Erfahrungen damit gesammelt hat:

  • Zettelkasten
  • Xmind
  • Freemind
  • Dropbox
  • f4
  • Prezi
  • SPSS
  • MAXQDA
  • TeXnicCenter & MikTex
  • Gimp

Ich glaube, die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Prezi werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, auch die Zettelkasten.exe darf aus der Versenkung hervorkommen. SPSS gefällt mir in der neuen Version viel besser als in der, mit der ich vor… Jahren gearbeitet habe. Um F4 werde ich bei der Transkription nicht herumkommen. Und mit LaTeX (bzw. meinen minimalen Anfängerkenntnissen) habe ich wohl alle überrascht.

Leider hatte noch niemand von uns mit MAXQDA gearbeitet, also blieb uns nichts anderes übrig, als auf gut Glück einen Text einzulesen und auszuprobieren. Könnte ein praktisches Programm sein und durch die Studentenlizenz, die auch für Doktoranden gilt, auch erschwinglich. Sobald ich Interviews durchgeführt und transkribiert habe, werde ich mir die 30-Tage-Testversion mal anschauen. (Erfahrungsberichte, anyone?)

Allerdings finde ich es schade, dass an der Uni so wenig Schulungen (auch für Mitarbeiter/Doktoranden) angeboten werden, oder sei es auch nur Einführungen. Lediglich eine Einführung in citavi wird von der Bib angeboten, zu SPSS gibt es eine Vorlesung, aber Maxqda findet nur im Rahmen einiger Veranstaltungen im Pädagogik-und Soziologiestudium Verwendung. Für LaTeX-Kurse müsste ich nach Erlangen oder Nürnberg an die Uni fahren. Dabei wäre eine Veranstaltung für qualitative und quantitative Verfahren (und auch entsprechender Software) gerade für die Kulturwissenschaften von großem Nutzen. Aber vielleicht haben wir mit unserer Veranstaltung heute schon ein wenig dazu beigetragen bzw. haben wieder bewusst werden lassen, wie wichtig Schulungen und Softwarekenntnisse sind.

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